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An einem innerstädtischen Standort sollte ein Mehrgenerationenhaus mit dem
Schwerpunkt Kinderbetreuung entstehen. Aus diesem Grunde erschien es uns
sinnvoll, den bestehenden Gemeindesaal funktional umzuwandeln. Ähnlich
einem „Haus im Haus“ setzen wir die Räumlichkeiten der Krippe in den Kirchenraum.
Der gesamte Raum bleibt an der inneren Hülle unangetastet und weiterhin in seiner
Zweigeschossigkeit erlebbar. Die übrigen Flächen dienen als „innere Straßen“ oder
werden zu Spielflächen. Der Altarbereich bleibt unberührt und kann für
Kindergottesdienste genutzt werden. Um den Bezug zur Gemeinde und zu den weiteren
Generationen herzustellen, besetzen wir das Dach des „inneren Hauses“ mit der
Funktion des Andachtsraumes. Den zentralen Bereich des Hauses bildet das Foyer mit
dem fließenden Übergang zum „Offenen Cafe“. So ergeben sich synergetische Effekte
zwischen Kindergarten und Gemeindezentrum.
Kein verspieltes Haus, sondern ein Haus zum Spielen zu entwickeln und Räume eröffnen,
die den Zusammenhalt der Generationen festigen war das Anliegen dieses Entwurfs.